Hepatitis C – eine Gefahr für die Freundschaft?

Wenn ein Freund / eine Freundin an Hepatitis C erkrankt, dann ist das für ihn oder sie auch eine psychische Belastung.

Unterstützen Sie Ihren Freund / Ihre Freundin.

Folgendes können Sie tun:

  • Mut machen: Eine Diagnose geht oft mit Angst und Unsicherheiten einher. Wissen hilft! Ermutigen Sie Ihren Freund / Ihre Freundin dazu, sich zu informieren und Hilfe zu suchen. Die Regeln für den Alltag sind schnell gelernt. Wer weiß, worauf in welchen Situationen zu achten ist, damit es nicht zu einer Übertragung kommt, fühlt sich automatisch sicherer im Umgang mit anderen.
  • Da sein: Allein das Gefühl, dass jemand da ist, auf den man sich verlassen kann, gibt Sicherheit. Reden kann befreiend sein. In manchen Fällen wird auch professionelle therapeutische Hilfe sinnvoll sein. Unter dem Punkt „Wegweiser“ finden Sie Informationen über Beratungsstellen, Selbsthilfegruppen & Co.
  • Verständnis zeigen: Eine Hepatitis C-Erkrankung schränkt eine Freundschaft zwar nur minimal ein. Allerdings hat sie Auswirkungen auf den Alltag des Erkrankten. So sollten Menschen mit Hepatitis C zum Beispiel Alkohol weitgehend meiden und sich gesund ernähren. Eine Umstellung des Lebenswandels ist nie einfach. Je nach Therapieform können die Nebenwirkungen mehr oder weniger ausgeprägt sein. Zeigen Sie Verständnis!

Achten Sie sonst darauf, nicht mit infiziertem Blut in Kontakt zu kommen. Alltägliche Aktivitäten wie gemeinsames Essen oder Umarmungen sind unproblematisch.

Lesen Sie nach, wie das Virus übertragen wird und in welchen Situationen keine Gefahr besteht.

Haben Sie weitere Tipps oder wollen Sie Ihre Erfahrungen mit uns teilen? Dann erzählen Sie uns Ihre Geschichte!


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